Vom Ende der Welt von Naomie Oreskes & Erik M. Conway #Rezension

Buchvorstellug

Wir wissen, was wir mit unserer Welt anstellen, dieses Buch knallt es uns nur, um den Kopf.

Sachbuch
128 Seiten
gelesen vom  5. Januar 2016 bis 10. Januar 2016

Inhalt
Wir schreiben das Jahr 2393. Die Erde ist nicht wiederzuerkennen. Über Jahrzehnte ignorierte Warnungen haben Temperatur und Meeresspiegel weiter ansteigen lassen, Holland, Bangladesch und New York sind von der Landkarte verschwunden.

Der ungebremste Klimawandel gipfelte im Großen Kollaps des Jahres 2093, als der Zusammenbruch des westantarktischen Eisschilds die Welt ins Chaos stürzte. Geschrieben anlässlich des 300. Jahrestags der Katastrophe haben die Historiker Oreskes und Conway ein Meisterstück wissenschaftsbasierter Science Fiction vorgelegt, eine spannende wie beunruhigende Prophezeiung im Geiste eines Aldous Huxley oder George Orwell.

Meine Gedanken

„Anfang der 2000er-Jahre war die -gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems- bereist im Gange. Feuersbrünste, Überschwemmungen, Hurrikane und Hitzewellen nehmen zu. Aber auch diese ersten Vorboten wurden ignoriert.“

Dieses Buch schockiert mit seiner klaren Art und wirft uns regelrecht an den Kopf wie blind wir uns verhalten.

Denn alle Fakten liegen weit ausgebreitet vor uns, wir sehen was um uns herum passiert aber wir reagieren einfach nicht. Wir wollen es nicht wahrhaben oder denken uns schlichtweg „Das wird dann nicht mehr mein Problem sein.“

Es werden einem immer wieder Fakten, Beweise und Spekulationen dargelegt. Dies jedoch in einer sehr schwierigen wissenschaftlichen Sprache.

Ich habe viel vom Buch erwartet, jedoch wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt.

Natürlich, es ist ein Sachbuch – es soll in erster Linie informieren.

Doch es hat mich irgendwie unzufrieden dagelassen. Mir wurde gefühlte 50mal erklärt, wie wir unsere Erde zu Grunde richten. Aber wirklich eine Lösung wurde einem nicht aufgeführt. Es ist auf der einen Seite frustrierend und auf der anderen Seite macht es einem sogar Angst, weil man sich immer wieder denkt.

„Die Wissenschaftler sagen einem schon lange voraus, dass es so mit unserer Welt nicht weitergehen kann – aber NIEMAND tut etwas dagegen.“

Viele denken sich sogar „Was kann ich kleine Person den schon bewirken?!“ Ganz viel! Wenn jeder mit anpackt, jeder kleine Dinge in seinem Leben verändert, wird sich das irgendwann auch positiv auf die Erde auswirken.

Mann muss ganz einfach nur damit beginnen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

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Ein Gedanke zu “Vom Ende der Welt von Naomie Oreskes & Erik M. Conway #Rezension

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