Jane Eyre Hörbuch #Rezension

Ein Klassiker, den man sich nicht entgehen lassen darf.

Hörbuch
3 CD’s – Gesamtlaufzeit ca. 3h 50min.
Rezensionsexemplar von Bloggerportal.de & Randomhouse Verlag
Ausgabe; der Hörverlag – Bearbeitung & Regie; Christiane Ohaus


Inhaltjaneeyre
„Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt.

Hintergrund Infos
Charlotte Brontë wurde am 21. April 1816 als älteste der drei berühmten Schwestern in Thornton, Yorkshire, geboren. Schon als Kind begann sie zu schreiben, arbeitete jedoch zunächst einige Jahre als Lehrerin und Gouvernante, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Wie ihre Schwestern veröffentlichte sie ihre Werke unter einem männlichen Pseudonym; die wahre Identität der Autorinnen gab sie 1850 in einem Vorwort zu Emily Brontës ›Wuthering Heights‹ preis. Neben ›Jane Eyre‹ hinterließ Charlotte Brontë drei weitere Romane sowie einen gemeinsam mit ihren Schwestern publizierten Gedichtband. Sie starb 1855 in Haworth, Yorkshire.

Zusammengefasst
Jane Eyre wächst als Weise bei ihrer Tante auf. Dort wird sie leider schlecht behandelt und muss sich immer wieder gegen ihren Cousin wehren. Später wird sie von ihrer Tante in eine strenge Schule gesteckt und muss sich dort zurechtfinden. Als Jane Eyre als Erwachsene Lehrerin wird, findet sie schnell Arbeit als Gouvernante bei den Rochesters.

Obwohl Jane Eyre nicht sonderlich hübsch ist, findet Mr. Rochester, der Hausherr, schnell gefallen an ihr und sie verliebt sich sogar in ihn. Neben vielen kuriosen Dingen, die im Hause Rochester so vor sich gehen, erfährt Jane Eyre, am Sterbebett ihrer Tante noch ein ganz besonderes Geheimnis…

Klang, Stimmung und Länge
Ich mag Hörbücher im Allgemeinen sehr gerne und war begeistert, als ich dieses klassische Hörspiel in die Hände bekam. Sascha Icks die Stimme der Jane Eyre, hat mir richtig gut gefallen und war absolut harmonisch, genau so wie die Stimme von Edward Rochester, die von Christian Redl gesprochen wurde.

Die einzelnen Kapitel wurden immer von sehr stimmungsvoller Musik untermalt und liessen einen in diese düstere Welt eintauchen. Ich hatte teilweise sogar Gänsehaut und meine Stimmung war so bedrückt, dass ich im Nachhinein wieder ganz beeindruckt war, wie viel Musik ausmacht.

Die Länge des Hörspiels war ideal, nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Man kann sich das Hörspiel gut an einem Sonntagnachmittag durchhören, oder so wie ich es gemacht habe, jeden Abend eine CD zum Einschlafen hören.

Meine Meinung
Ich liebe die Bücher der Brontë Schwestern, und wer meinen Blog schon länger liest, weiss dass ich ein absoluter Fan von Sturmhöhe bin. Doch auch Jane Eyre gehört zu meinen Klassiker Favoriten! Zu dieser Zeit waren Frauen nicht hoch angesehen, wenn sie keinen adeligen Ruf hatten. Und eine Stimme hatten sie erst recht nicht. Doch Jane Eyre ist eine starke, selbstbewusste und kluge Frauenfigur – was zu dieser Zeit beinahe unvorstellbar war, erschuff Charlotte Brontë in nur einem Buch.

Fazit
Wer Klassiker mag, wird sich bei diesem Hörspiel absolut wohl fühlen. Ein kurzweiliges Vergnügen, dass einen für einen Moment ins England des 18ten Jahrhunderts entführt.


Vielen Dank an Randomhouse Verlag für das Rezensionsexemplar!

With Love
E.

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2 Gedanken zu “Jane Eyre Hörbuch #Rezension

  1. Ich habe dieses Hörbuch vor einiger Zeit geschenkt bekommen und wollte es auch sofort anhören. Leider hat es mir gar nicht gefallen. Für mich fängt es das Besondere an diesem großartigen Roman gar nicht ein. Die Stimmen sind okay, die musikalische Untermalung (oder wie man das nennen will) ist grauenhaft und die Figuren wirken so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe. So unterschiedlich können Geschmäcker sein 😉

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