Der Club der toten Dichter von N.H. Kleinbaum #Rezension

„Oh Käpten, mein Käpten!“

Der Club der toten Dic|Roman |157 Seiten
Bastei Lübbe |Cover |ISBN: 978-3-404-11566-2
gelesen vom 28.03. bis 31.03.2016


Inhaltderclubdertotendichter
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks.
Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat…

Zusammenfassend
Das Welton Internat ist eine strenge Jungen Schule. Dort herrscht „Tradition“, „Ehre“, „Disziplin“ und „Leistung“. Wer sich dem widersetzt, wird der Schule verwiesen. Todd ist der Neue in der Schule und steht, wie alle anderen Jungen auch, unter den strengen Augen seiner Eltern unter hochdruck.

Neil wird sein Zimmerkumpel und freundet sich schnell mit ihm an. Neben dem strengen und tristen Unterricht, gibt es für die Jungs aber doch noch einen Lichtblick; den Englisch Unterricht mit John Keating.

„Dann sprang er dramatisch auf seinen Schreibtisch und wandte sich von oben der Klasse zu. „Oh Käpten, mein Käpten!“ rezitierte er kraftvoll und sah sich wieder im Zimmer um.“ S. 27

Den Keating brachte Schwung in ihren Schulaltag und lies den Schüler plötzlich die Möglichkeit selbst zu denken.

Als sich die Freunde Neil, Todd, Knox, Charlie, Cameron, Meeks und Pitts über den Lehrer, der selbst mal im Welton Internat zur Schule ging, schlau machen, stossen sie auf den Hinweis „Mitglied vom Club der toten Dichter“.

Und damit beginnt die Geschichte um den Club der toten Dichter – sie treffen sich in einer Höhle und lesen sich gegenseitig Gedichte vor.

Doch wer jetzt denkt; und mehr passiert nicht? Den will ich eines Besseren belehren. Geschichten beginnen und spielen sich im Kopf ab! In diesem Buch gibt es so viele schöne Textstellen, gefüllt mit Gedichten und grossen Gedanken. Man muss sich nur darauf einlassen!

„Man liest Gedichte, weil man zur menschlichen Rasse gehört und die menschliche Rasse voller Leidenschaft ist!“ S. 43

Gefiel mir sehr
Ich verbinde John Keating immer mit Robin Williams – da ich mir vor Jahren den Film mit ihm angesehen habe, und ihn so gar nicht vom Charakter weg denken kann. John Keating ist ein schräger Typ – und war mir sofort sympathisch!

„Medizin, Recht, Bankwesen – sie sind alle notwendig, um uns am Leben zu erhalten. Aber Dichtkunst, Romantik, Liebe, Schönheit? Für sie leben wir!“ S. 43

Auch die anderen Jungs, sind starke Charakteren und jeder einzelne fügt sich dem Gesamtbild der Geschichte hinzu.

Gefiel mir nicht
Ich mag das Ende der Geschichte nicht. Doch wieso, erfährt ihr nur, wenn ihr es selbst lest!

Schreibstil & Cover
Das Cover ist auch das Titelbild vom DVD. Darauf sieht man die Jungs und John Keating. Ich finde es sehr harmonisch und wenn man den Film kennt, ist dies eine wirklich tolle Darstellung davon.

Den Schreibstil mag ich sehr, auch wenn er eigen ist und nicht dem gewöhnlichen Stil entspricht. Es ist ein sehr poetisches Buch, enthält viele Gedichte und lässt einen öfters über das Gelesene nachdenken.

„Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt, um mir ins Gedächtnis zu rufen, dass wir uns ständig zwingen müssen, die Welt von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten.“ S. 61

Fazit
Ein absolut empfehlenswertes Buch und ein Klassiker!

„Im Wald traf ich auf zwei verschiedene Wege, und ich – ich nahm den weniger begangenen, und das entschied mein ganzes Leben.“ S. 85

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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6 Gedanken zu “Der Club der toten Dichter von N.H. Kleinbaum #Rezension

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