Wie nutzt ihr Instagram und Co.?

Kopfschüttelnd schaue ich mir die vielen Instagram Profile an und bin entsetzt darüber, wie viele junge Menschen unüberlegt alles möglich ins Internet stellen.

Das 16-Jährige Mädchen, welches freizügig vor dem Spiegel posiert und dabei den Popo in die Höhe streckt, überlegt sich wohl kaum, ob ihr zukünftiger Arbeitgeber, Lehrer oder ihre Familienmitglieder ihr Profil checken.

Ich bin entsetzt darüber wie naiv viele mit ihrem Privatleben umgehen. Doch kann man es ihnen übel nehmen? Die ganzen „Stars“, die ihre Privatsphäre verkaufen, machen es ihnen ja vor.

Doch liebe Jugendliche, hier ist der Unterschied – eure Vorbilder (leider) kriegen richtig viel Geld dafür, alles mögliche von sich ins Internet zu stellen. Doch ihr könnt nur verlieren. Euch wird niemand Geld in die Taschen schaufeln, ihr verliert nur euer Gesicht und vor allem eure Würde!

Ich finde es wichtig, dass wir vor allem in der heutigen Zeit unsere Geschwister, Freunde und Kinder offen auf die Sozialen Medien ansprechen sollten. Natürlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen – doch wir können helfen. Es ist wichtig den Jugendlichen klar zu machen, dass Sie ihr grösstes Gut; nämlich die Freiheit auf Privatsphäre nicht einfach so verschenken sollten.

Ausserdem kann es natürlich auch gefährlich sein – niemand weiss wie viele „kranke“ Menschen die Bilder für ganz andere Zwecke missbrauchen. Da die Jugend sich aber immer mehr auf bzw. in den Sozialen Medien aufhält wäre es nicht schlecht, wenn sogar mal die Schule, das Thema mit den Kids besprechen würde.

Den wegschauen und den Kopf schütteln nützt leider nicht.


Ihr fragt euch nun sicher – Was ist den in die gefahren, schliesslich bewegt sie sich auch in dieser „Welt“?

Richtig, das tue ich. Aber ich gehe kontrolliert mit meinen Daten um. Das war natürlich nicht von der ersten Stunde an so – auch ich musste lernen wie viel zu viel ist.

Dies könnt ihr vor allem in diesem Beitrag nachlesen:

Mehr Social weniger Media

Und auch noch heute – fast ein Jahr danach stehe ich noch zu jedem Wort. Nun würde ich gerne mit euch darüber diskutieren!

Wie geht ihr mit Instagram um?
Wie viel ist zu viel und was würdet ihr einer jüngeren Person raten?

With Love
E.

 

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10 Gedanken zu “Wie nutzt ihr Instagram und Co.?

  1. Also ich muss ja gestehen das ich sehr aktiv bin was social media angeht… im Moment vor allem bei Twitter aber auch instagram und Facebook (naja fb nur für meinen Blog) … aber ich weiß schon was ich Poste und das sind eigl nur Bilder von Büchern, vom Essen oder von mir wie ich kanu fahre, mit Freunden unterwegs bin oder so. .. nichts freizügiges 😅

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  2. Super Post!
    Ich selber versuche ein gesundes Mittelmaß zu finden. Genug preisgeben, um als Mensch gesehen zu werden, aber nicht so viel, dass es mir schaden könnte.
    Lange Zeit habe ich auch nihts von meiner Schwangerschaft bereichtet und es wird garantiert keine Babyfotos im Internet zu sehen geben, höchstens mal eine Hand oder evtl. einen Hinterkopf.

    Medienkompetenz ist hier das Stichwort und es wird immer wichtiger, dass diese besonders an die heutige Jugend weitergegeben wird.

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  3. Hi elizzy

    nun, ich finde es kommt halt auf das Alter drauf an. Was erwachsene machen, müssen sie selber wissen bei den Kinder und Jugendlichen muss man wirklich mehr Augenmerk darauf geben. Aber erst mal zu mir selber…

    Bis letztes Jahr war ich mit meinem Blog auf FB. Ich hatte 1126 Fans und dennoch musste ich für mich entscheiden das ich das nicht mehr brauche. Denn es wurde so anders auf dieser Platzform. Und ehrlich, man verliert den Überblick. Denn die Masse die dort gepostet wird, und 99% ist echt völlig überflüssiges Zeugs, was interessiert mich wer wann wo duschen geht? Wer wie lange auf dem Laufband hechelte und sorry all die Selfis und sonstigen selbstinszinierten Postings gingen mir auf die Nerven. Neben dem das es viel zu viel Zeit kostet. Also, weg, gelöscht… Und ich vermisse es nicht.

    Ich bin noch auf Twitter, aber höchstens 2 oder 3 mal aber bin ich kaum aktive. Ich frag mich immer wie viel Zeit andere haben um jeden sch…. online zu stellen. Ich folge dort vor allem anderen Blogs, Verlagen und Newsporatelen. Aber selber schreib ich kaum was, ausser in zusammenhang mit meinem Blog oder sonstigen Büchern, teile aber immer wieder Twitts.

    Aber wo ich wirklich täglich aktiv bin ist mein Instagram-Account, da ich so 2 Leidenschaften verbinden kann, das lesen und sich austauschen mit Gleichgesinnten. Ich hab das ein Accoung für mein Blog, da geht es nur um Bücher, und einen Privaten aber wohl nie so privat wie andere. Von mir selber gibts kaum Fotos noch kann man wissen wer ich wirklich bin, denn viel verrate ich nicht im Netz. Nur wer sich mühe gibt, mit mir auch chattet, privat, der kann vielleicht das ein oder andere Erfahren.

    Aber ich weiss wie es ist, ich hab 3 Kiddis zwischen 28 und 19 und alle 3 gehen sie unterschieldich um mit dem ganzen. Meine älteste tritt alles breit. Was ich absolut nicht gutheissen kann. Das geht oft viel zu weit. In meinen Augen verstöst sie auch oft gegen das Persönlichkeitsrecht ihrer Kinder. Aber eben, sie ist erwachsen, das heisst noch lange nicht das man dann gescheiter wird. Meine Mittlere hat zwar Instagram, postet Selfis aber im absoluten normalen Rahmen und schreiben tut sie kaum was dazu. Junior ist bei FB, aber nicht mehr so wie früher: Bei ihm musste ich schon ab und an auch mal sagen das sowas nicht geht. Das es zu viel ist. Aber inzwischen ist er selber auch noch kaum unterwegs auf Fb sondern hat sich auf Instagram verlegt, zusammen mit seiner Verlobten. Also auch da, alles im Rahmen.

    Aber ich gebe dir absolut recht wenn du sagst das dies in der Schule thematisiert werden sollte. Es ist ein Teil des Lebens heute und man sollte das mit in den Schulstoff aufnehmen.

    Es ist schon sehr erschreckend was da manchmal so gepostet werd wo ich mich frage ob da die letern eigentlich überhaupt kein Auge drauf ahben.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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      • Nichts zu danken, immer wieder gerne 😉 Das hat mit kontrolle haben wohl nichts zu tun, sondern damit das ich einfach nicht so sucht gefärdet bin wie manch andere. Klingt jetzt wieder etwas überheblich aber das ist es ganz und gar nicht. Denn es ist wie mit dem nicht rauchen. Ich hab nie geraucht und ich bin auch nicht stolz darauf weil ich dafür einfach nichts tun musste, es hat mich nie gereizt genau so wenig wie andere Drogen und Alkohol. Es liegt einfach nicht in meiner Natur.

        Aber manchmal geht es ja nicht persee um Sucht sondern auch um den geltungsdrang oder den Narzismus. Da muss man halt schon aufpassen das die Kids nicht in diese Schiene verfallen. Aber wie gesagt es gibt genug erwachsene die diese Probleme haben 😉

        Liebe Grüsse und schönen Abend
        Alexandra

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  4. Ein starker Post. Ich kann nur halb darauf antworten, da ich nur Twitter und meinen Blog nutze. Ich mache mich auf eine andere weise nackt, da ich viel von meinem Inneren Preis gebe. Das war anfangs nicht geplant, aber ist nötig, um ein ehrliches Bild von meinem Vorgang des Buchschreibens abzubilden.

    Das ist aber natürlich etwas vollkommen anderes als seinen Hintern in die Kamera zu strecken. Das ist einfach nur schade, verschenktes Potenzial. Das Problem liegt darin, wie du es schon richtig erkannt hast, dass Stars und aber auch der Umkreis es vormachen. Da kann man leider nicht viel Ratschläge geben, das muss man nämlich auf die harte Tour lernen. Wenn ich es aber könnte, würde ich sagen, dass man auf sein Inneres hören sollte. Eigentlich weiß man nämlich doch, was man OK findet und gegen was man sich eigentlich sträubt.

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