The last Boy and Girl in the World von Siobhan Vivian #Rezension

Kannst du einfach zusehen, wie dein Leben untergeht?

The last Boy and Girl in the World von Siobhan Vivian| Jugendbuch| 419 Seiten
Simon & Schuster | Cover | ISBN: 9781481452298
gelesen im August 2016


Klappentextthelastboyandgirl

What if your town was sliding underwater and everyone was ordered to pack up and leave? How would you and your friends spend your last days together?

While the adults plan for the future, box up their possessions, and find new places to live, Keeley Hewitt and her friends decide to go out with a bang. There are parties in abandoned houses. Canoe races down Main Street. The goal is to make the most of every minute they still have together.

And for Keeley, that means taking one last shot at the boy she’s loved forever.

There’s a weird sort of bravery that comes from knowing there’s nothing left to lose. You might do things you normally wouldn’t. Or say things you shouldn’t. The reward almost always outweighs the risk.

Almost.

It’s the end of Aberdeen, but the beginning of Keeley’s first love story. It just might not turn out the way she thought. Because it’s not always clear what’s worth fighting for and what you should let become a memory. (Quelle: Simon & Schuster)


Zusammenfassend 

Keeley und ihre Familie leben schon seit immer in Aberdeen, sowie auch ihre Grosseltern und Urgrosseltern, nach ihrer Familie wurde sogar eine Strasse benannt. So ist es natürlich verständlich, dass sie und auch die anderen Anwohner von Aberdeen an ihrer Stadt hängen.

Doch die Natur hat anderes mit der Stadt vor und bereits zu Anfang wütet so ein heftiger Sturm, dass der Schulball beinahe ins Wasser fällt. Doch Keeley und ihre Freunde lassen sich davon nicht beirren und plötzlich findet sie sich im Regen tanzend in den Armen von Jesse Ford wieder. Ihrer grossen Schulliebe. Doch so einfach scheint die Beziehung zu ihm nicht zu sein, den am selben Abend sieht sie ihn in den Armen einer anderen.

Nicht nur Keeleys Liebesleben ist kompliziert, sondern auch die Situation bei ihr zu Hause, denn ihr Vater, der seit längerer Zeit nun arbeitslos ist, driftet völlig ab und ist nur noch selten für die Familie da. Als dann jedoch das Unwetter grosse Teile der Stadt überflutet und die Regierung seltsame Pläne für die Stadt schmiedet, erwacht ihr Vater zu neuem Leben. Er beginnt sich für die Stadt einzusetzen und hilft vielen Menschen bei Reparatur Arbeiten an ihren Häusern.

Doch wird sich dies lohnen? Kann er die Pläne der Stadt noch ändern?

Und da wäre auch noch Levis, der Sohn des Sherifs, der Keeleys Leben nicht einfacher macht und sich immer wieder in Dinge einmischt. So ist sie auch nicht besonders glücklich darüber, als sie auch noch mit ihm zusammen arbeiten muss. Denn viel lieber würde sie noch Zeit mit ihren Freundinnen verbringen und mit Jesse Ford. Doch Zeit bleibt der Stadt Aberdeen leider nicht mehr viel.

Gefiel mir sehr 

Ich fand die Idee der Geschichte richtig toll. Wie wichtig ist einem seine Heimatstadt? Und was bedeutet es, wenn diese plötzlich überflutet wird? Dies ist ein Buch, dass sich nicht nur mit dem Untergang einer Stadt, sondern viel mehr um die Beziehung zwischen Menschen beschäftigt. Denn Freundschaften tragen plötzlich ein ganz anderes Gewicht, wenn man weiss, dass die beste Freundin plötzlich weit weg zieht. Wird diese Freundschaft stark genug sein? Kann man den Untergang der Stadt doch noch irgendwie aufhalten? Dies versucht Keeley und unterstützt ihren Vater dabei sehr – dies fand ich auch besonders toll, denn ihre Beziehung zu ihren Eltern wurde wirklich gefestigt. Ausserdem mochte ich, dass man am Ende wirklich feststellen konnte, wie sich Keeley entwickelt hatte. Auch sie selbst merkte, dass sie nun ein anderer Mensch war, das ihre Weise zu denken sich verändert hatte und sogar ihre Gefühle gegenüber der Stadt und den Menschen.

Gefiel mir nicht 

Die Geschichte an sich ist vom Konzept her wirklich gut, doch etwas zu lang geraten. Ein paar Seiten weniger hätten es auch getan. Ausserdem gab es ab und zu ein paar Stellen, die sich meiner Meinung nach unnötig in die Länge zogen.

Schreibstil & Cover

Das Buch gibt es bis jetzt nur auf Englisch und wurde so viel ich weiss, noch nicht auf Deutsch übersetzt. Aber dies sollte euch nicht am lesen hindern, denn das Englisch in diesem Buch ist wirklich gut zu verstehen. Natürlich gab es hier und da mal ein Wort, dass man nicht eins zu eins verstand. Aber aus dem Kontext heraus, konnte man sich in etwa denken was es bedeuten könnte.

Das Cover finde ich wunderschön! Dies hat mich auch zum Buch hingezogen – dieses habe ich mir übrigens in den USA gekauft und schon nur deswegen, ist das Buch für mich was ganz besonderes.

Fazit

Eine tolle Geschichte mit vielen tollen Botschaften und guten Protagonisten mit denen man mitfühlen kann und sich auch für sie mitfreuen kann! Etwas zu lang aber trotzdem eine gute Geschichte.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

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3 Gedanken zu “The last Boy and Girl in the World von Siobhan Vivian #Rezension

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