Splitter von Sebastian Fitzek #Rezension

Ein Buch, das man nicht so schnell aus den Händen lässt.

Splitter von Sebastian Fitzek | Psychothriller | 375 Seiten
Droemer Knaur Verlag | Cover | ISBN: 978-3-426-50372-0
gelesen vom 27.08. bis 30.08.2016


Klappentextsplitter_fitzek

Was wäre, wenn Sie die Erinnerung an die schlimmsten Ereignisse Ihres Lebens für immer aus Ihrem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schiefginge? Viel mehr als der Splitter, der sich Marc Lucas in den Kopf gebohrt hat, schmerzt ihn die seelische Wunde – denn seine Frau hat den Autounfall, an dem er die Schuld trägt, nicht überlebt. Da hört Marc von einem psychiatrischen Experiment, das ihn von der quälenden Erinnerung befreien könnte. Nach dem ersten Test jedoch beginnt ein Alptraum: Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein anderer Name steht an der Tür. Und dann öffnet ihm seine hochschwangere Frau … (Quelle; Droemer Knaur)


Zusammenfassend

Marc ist absolut am Ende, als er bei einem Autounfall seine schwangere Frau verliert. Sein Bruder, der leider mit den falschen Menschen in Berührung kommt hat ebenfalls noch kaum Kontakt zu ihm, doch trotz all dem versucht Marc immer wieder das Richtige zu tun. Als Sozialarbeiter kümmert er sich um Kinder mit einer schweren Vergangenheit und versucht dabei seine eigene zu verdrängen.

Wie immer beginnt die Geschichte rasant und man steckt mitten im Geschehen. Marc hat ein traumatisches Erlebnis hinter sich und versucht dieses zu vergessen. Da kommt die Bleibtreu Klinik wie gerufen. Denn dort lernt man zu vergessen. Ohne recht zu wissen wie ihm geschieht, wird Marc von einem Wagen abgeholt und direkt in die Klinik gefahren. Dort werden einige Tests mit ihm durchgeführt, doch danach scheint alles anders zu sein. Plötzlich kann er Realität von Einbildung nicht mehr unterscheiden und findet sich in einem Strudel voller Lügen und Angst wieder.

Nichts scheint mehr so zu sein, wie es einmal war und auch seine Vergangenheit ist nicht mehr die Selbe. Plötzlich geschehen Dinge, die kaum noch erklärbar sind und Marc weiss nicht mehr, wem er noch vertrauen kann.

Als er dann auf Emma trifft, nimmt die ganze Geschichte ein neues Mass an Wahnsinn an und auf einmal werden sie auch noch verfolgt. Und mit jeder neuen Wahrheit die Marc ans Licht bringt, drängt sich ihm auch wieder eine neue Lüge auf.

Der Zweck heiligt die Mittel. Manchmal muss man das Falsche tun, um das Richtige zu bewirken. S. 201

Gefiel mir sehr

Wie immer ist auch Splitter ein Buch, das vor allem durch seine kurzen und rasanten Kapitel überzeugt. Fitzek schafft es immer wieder seinen Leser zu fesseln und an den richtigen Stellen noch einmal in die Irre zu führen. Ich kenne keinen Autoren der dies besser beherrscht als er! Was ihm auch wieder richtig gut gelungen ist; er bringt immer wieder Charakteren ins Spiel, die man aus früheren Büchern kennt. Diesmal war eine wichtige Person aus „Der Seelenbrecher“ und sogar aus „Der Augensammler“ dabei! Ihr müsst aber keines der beiden Bücher vorab gelesen haben, um den Verlauf der Geschichte zu begreifen. Denn die Personen nehmen keinen wichtigen Einfluss auf die Handlung sondern geben viel mehr tolle Zeichen zu den anderen Büchern, da die Geschichte von Spiltter sogar zeitgleich zu Der Augensammler spielt. Als Fitzek Fan finde ich das einfach besonders toll, da die Welt rund um seine Bücher so einfach viel realer erscheint! Ausserdem hat er auch in diesem Buch ein „echtes“ Zeichen hinterlassen, bei dem mir sogar etwas der Schauer über den Rücken lief! Doch ich will nicht zu viel verraten! Lest auf jeden Fall das Buch!

Gefiel mir nicht

Es gibt wieder einmal rein gar nichts am Buch auszusetzen!

Schreibstil & Cover

Wie oft habe ich Fitzek wohl schon als Schreibgott bezeichnet? Für mich der beste deutsche Psychothriller Autor überhaupt!

Das Cover vom Knaur Verlag ist wirklich sehr gelungen und der Titel passt perfekt zur Geschichte! Übrigens sind die Wortspiele zu „Splitter“ richtig gut gelungen!

Fazit

Ein Buch das jeder Thriller Fan auf jeden Fall gelesen haben sollte! Und auch die, die sonst nicht so viel mit dem Genre anfangen können – traut euch mal an neue Genres ran und beginnt am besten mit einem Fitzek Buch!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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5 Gedanken zu “Splitter von Sebastian Fitzek #Rezension

  1. Naben Elizzy 😉

    Ich kann dich gut verstehen, mir geht es mit den Büchern Fitzek auch immer so. Auch Splitter fand ich fantastisch. Ist zwar schon ne Weile her als ich es gelesen habe, aber wie du sagst, sie packen einen immer und sie sind wirklich super spannend, und das bis zum Ende. Und ja, die Irreführung hat er echt drauf *lach*

    Schreibgott? Ja, als das könnte man ihn bezeichnen, keiner schaut es so wie er mich zu fesseln. Eben weil sie immer sehr gut recherchiert sind und sehr real.

    Jetzt warte ich sehnlichst auf den neuen… *nägelknabber*

    Liebe Grüsse
    Alexandra

    Gefällt 1 Person

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