Silberlicht von Laura Whitcomb #Rezension

Eine Geschichte von Licht und Tod, geschmückt mit viel Poesie und Glaube.

Silberlicht von Laura Whitcomb | Roman | 320 Seiten
PAN Verlag | Cover | ISBN: 9783426504352
gelesen vom 12.09 bis 24.09.2016


Klappentext silberlicht

Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer einst wunderschönen Frau bleibt sie auf Erden gefangen. Niemand sieht sie und niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer »Bewahrer«, allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt … (Quelle; Knaur Verlag)


Zusammenfassend

Die Lichtgestalt Helen lebt schon seit über 130 Jahren nicht mehr. Ihre Zeit hat sie mit auserlesenen Bewahrern verbracht. Denn wenn sie keinen Bewahrer hätte, würde sie zurück in die Hölle gerissen werden. In ihre ganz persönliche Hölle.

Als sie eines Tages mit ihrem Bewahrer Mr. Brown im Klassenzimmer sitzt, wird sie von einem Jungen direkt angeschaut und angelächelt. Kann das sein? Kann der junge Billy sie wirklich sehen? Wo sie doch nur Licht ist und von niemanden, noch nie gesehen wurde!

Doch es stellt sie tatsächlich heraus, dass Billy sie sehen kann! Denn genauso wie sie, war auch Billy einmal Licht. Er erzählt ihr von seinem Leben als Licht und verrät ihr auch einige Geheimnisse. Schnell fängt Helen sich mehr als nur freundschaftlich für ihn zu interessieren. Und den beiden wird klar, sie müssen auch für Helen einen leeren Körper finden.

Doch dies ist gar nicht so einfach, wie Anfangs gedacht. Denn ein Körper allein, wird ihre Beziehung nicht etwa einfacher sonder weitaus komplizierter machen.

Wer war Billy früher?
Wird Helen einen passenden Körper finden?
Und was ist vor ihrem Tod mit ihr geschehen?

Gefiel mir sehr

Zu Anfangs war ich sehr angetan von der Idee der Geschichte an sich. Ein vergleichbares Buch hatte ich bis anhin noch nicht gelesen. Auch gefiel mir der Schreibstil von Anfang an sehr gut, ich mochte die poetischen Abschnitte und konnte mich mit der Sprache vom Buch, welche zwischen modern und altertümlich schwankte, gut anfreunden.

Gefiel mir nicht 

Leider konnte mich das Buch aber nie wirklich packen. Bereits nach 100 Seiten, fand ich die Geschichte nicht mehr reizend und spielte mit dem Gedanken das Buch abzubrechen. Das Buch wurde mir ab der Mitte an dann doch zu „Gott und Glaubens“ Lastig und ich wollte es eigentlich nur noch zu Ende lesen, damit es durch war.

Die ist für mich für ein Buch ein vernichtendes Urteil. Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, war mir „zu viel“ von allem und kam mir nicht echt rüber.

Schreibstil & Cover 

Einzig der Schreibstil, konnte dieses Buch in der Wertung noch ein wenig retten.

Das Cover ist hübsch, aber nicht wirklich ein Augencatcher in der Buchhandlung.

Fazit

Alles in allem ein doch sehr enttäuschendes Buch!

Bewertung
Buchlänge ♥♥ (2/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥ (1/5)
Lesevergnügen ♥♥ (2/5)

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3 Gedanken zu “Silberlicht von Laura Whitcomb #Rezension

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