AchtNacht von Sebastian Fitzek #Rezension

Eine erschreckende Jagd – mit einem bösen Ziel.

Acht Nacht von Sebastian Fitzek | Thriller| 416 Seiten
Droemer Knaur Verlag | Cover | ISBN: 978-3-426-52108-3
gelesen vom 17.03. bis 23.3.2017


Klappentext

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. achtnacht
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen! (Quelle: Knaur Verlag)


Zusammengefasst

Das Leben von Ben scheint nichts aufregendes zu haben. Er ist ein erfolgloser Musiker und hält sich knapp so über Wasser. Noch immer quält ihn der Unfall seiner Tochter aus der Vergangenheit. Für den er verantwortlich zu sein scheint und der sowohl sein wie auch das Leben seiner Frau auf den Kopf gestellt hat. Doch als wäre der Unfall nicht schon schlimm genug erleidet seine Tochter noch einen weiteren Schicksalsschlag. Doch bevor Ben dies wirklich verarbeiten kann, gerät er in den Mittelpunkt der AchtNacht.

Eine grausame Plattform, welche die Menschen dazu auffordert eine Person zu nominieren für die sie sich den Tod wünschen. Und als wäre dies nicht schon grausam genug, wird auch noch eine Belohnung für den Mörder des AchtNächtlers ausgesprochen!

Ohne recht zu wissen wie, wird Ben nominiert und sein Leben wird so bedeutend wie noch nie zuvor.

Darüber Gedanken gemacht

Die Idee zum Buch basiert auf den Film „The Purge“, welchen ich tatsächlich auch vor ein paar Jahren geschaut habe und regelrecht geschockt war. Doch dies ist nichts im Vergleich dazu wie grausam ich das Buch von Fitzek fand. Aber auf die Gute Art.

Fitzek hat es wieder einmal geschafft eine Geschichte zu schreiben, die uns aufzeigt wie manipulativ eine Menschenmasse sein kann und wie wenig es braucht um eine ganze Stadt in komplettes Chaos zu stürzen. Auch zeigt er auf wie skrupellos Menschen sein können, wenn sie denken, dass sie für eine Sache sehr viel Geld erhalten und wie sie sich die Dinge selbst „schön reden“ wollen, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Im Gegensatz zu seinen vorherigen Büchern war AchtNacht auf jeden Fall blutiger (also nichts für schwache Nerven) und vom Lesetempo her sehr rasant. Was ich aber gut fand. Die Kapitel sind auch hier sehr kurz gehalten und die Spannung wird durch den „Countdown“ noch erhöht!

Und wie immer fand ich das Nachwort von Fitzek grosse Klasse. Es gibt wohl kein anderes Nachwort, das ich so gerne lese wie die seine. Da steckt immer noch so viel Persönlichkeit mit drin!

Schreibstil & Cover 

Wie man es sich schon gewöhnt ist war der Schreibstil grosse Klasse! Man war sofort im Buch und die altbekannten Cliffhanger nach den Kapiteln animieren einen dazu das Buch in einem Zug zu lesen!

Das Cover passt super zu meinen vorherigen Büchern und ist toll gestaltet, auf jeden Fall ein Blickfang.

Fazit

Als absoluter Fitzek-Fan ist es klar, dass ich seine Bücher immer weiter empfehle! Natürlich muss einem das Genre liegen aber wer Nervenkitzel mag und nicht vor blutigen Szenen zurückschreckt, der wird seine Freude mit dem Buch haben. ;)

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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