Zehn Wahrheiten von Miranda July #Rezension

Leider konnte mich „Zehn Wahrheiten“ nicht überzeugen.


Klappentextzehn

Zugegeben: Die Menschen in Miranda Julys Geschichten sind sonderbar. Sie haben merkwürdige Obsessionen, verlieben sich möglichst hoffnungslos, wohnen gerne in Luftschlössern, sind einsam und stoßen das Glück von sich, wenn es einmal anklopft. Und doch bringen diese flüchtigen und zugleich sehr diesseitigen Geschichten etwas in uns zum Klingen, das wir zuvor vielleicht geahnt, aber noch nie so deutlich vernommen haben. Kein Wunder also, dass diese Sammlung von sechzehn Storys bei ihrem Erscheinen 2007 in den USA und ein Jahr später in Deutschland als literarische Sensation gefeiert wurde und ihre Autorin auf einen Schlag berühmt machte. Sie wurde dafür mit dem Frank-O’Connor-Preis ausgezeichnet. Seither hat sie ihr Publikum immer wieder überrascht, als Aktionskünstlerin, als Filmemacherin (»Ich und du und alle, die wir kennen«, »The Future«) und zuletzt als Autorin des großartigen Romans »Der erste fiese Typ«. Miranda July ist ein künstlerisches Multitalent, das mit abgründiger Fantasie die verschiedensten medialen Klaviaturen bespielt und dabei immer überzeugt. (Quelle: KiWi Verlag)


Zusammengefasst

Bei Zehn Wahrheiten findet man 16 verschiedene Geschichten, alle auf ihre Art speziell geschrieben und alle haben etwas gemeinsam: Sie sind bizarr und voller Gefühle.

Die meisten Geschichten beginnen mittendrin im Leben, in einem Gedanken oder einer sehr ungewöhnlichen Situation. Genau so abrupt wie sie begonnen haben hören sie aber auch wieder auf und lassen den Leser mit einem unbefriedigten Gefühl zurück.

Darüber Gedanken gemacht

Ich bin im Prinzip ein Fan von Kurzgeschichten, diese haben meistens mehr Botschaft, als ein ganzes Buch. Doch diese Geschichten konnten mich leider weder mitreissen noch begeistern. Obwohl ich bei manchen Geschichten mir wirklich Mühe gab, um herauszufinden, was die tiefere Botschaft hinter dieser Geschichte sein sollte, konnte ich einfach keinen Sinn darin finden. So verstehe ich nicht, wie eine Person sich an einen Mann ran kuscheln kann, während dieser einen epileptischen Anfall erleidet. Und die besagte Person, stellt sich dann eine Zukunft mit diesem Mann vor; wie dieser seine Frau mit ihr betrügt – anstatt im zu helfen. Diese und noch viele weitere seltsame Szenen findet man in diesem Buch und leider fand ich diese so abwegig und seltsam, dass ich ständig mit dem Gedanken spielte, das Buch einfach gegen eine Wand zu knallen.

Gefiel mir sehr

Gefiel mir nicht

Leider konnte mich keine der sechzehn Geschichten überzeugen und keine der Personen, blieb mir lange im Gedächtnis.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war ganz in Ordnung und an manchen Stellen wirklich sehr schon ausgearbeitet, doch so überwältigend Gut, wie er von manchen beschrieben wird, fand ich ihn nicht. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker und weckt das Interesse des Lesers.

Fazit

Für mich ist das Buch „Zehn Wahrheiten“ eindeutig überhypt und so ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Für mich war es leider nichts und so schnell werde ich wohl leider nicht mehr zu einem Buch von ihr greifen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥ (2/5)
Botschaft ♥ (1/5)
Lesevergnügen ♥ (1/5)


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Zehn Wahrheiten | Kurzgeschichten | 224 Seiten
KiWi Verlag | Cover | ISBN: 978-3-462-04769-1
gelesen vom 13.05. bis 19.05.2018
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