[Kolumne] Dienstags bei Morrie [Wir reden über Selbstmitleid #2]

„Ich gestatte mir, einmal richtig zu weinen, (…)“  S.72

Selbstmitleid

In diesem Kapitel lernt man viel über Selbstmitleid und das es in Ordnung ist sich damit auseinander zu setzen. Wir Menschen haben wohl das Glück einen ganzen Berg an Gefühlen durchleben zu dürfen. Neben den wundervollen Gefühlen wie; Liebe, Freude und Glück haben wir aber auch noch mit Gefühlen wie: Wut, Trauer und Selbstmitleid zu kämpfen. Wie schön wäre es aber, wenn man sich einfach bewusst erlaubt, diese Gefühle zu haben und sich aber auch klar macht, dass man jederzeit ändern kann, was man fühlt.

„Wie nützlich es doch wäre, das Selbstmitleid
jeden Tag auf ein bestimmtes Mass zu beschränken.“ S. 72

Morrie erlaubt sich jeden Morgen bewusst kurz zu weinen, aber danach konzentriert er sich auf die guten Dinge in seinem Leben. Mitch, der weiss wie schrecklich die Krankheit von Morrie ist, findet es faszinierend, dass besonders er dies schafft und das positive in seinem Leben sieht.

Dagegen sind die Menschen, die gesundheitlich keine Beschwerden haben so mit sich selbst unzufrieden und schwimmen beinahe tagelang im Selbstmitleid, ohne genau zu begreifen, dass sie dies nicht voran bringt.

Ist man sich dies erstmal richtig bewusst, geht man ganz anders mit dem Thema Selbstmitleid um. Es ist okay, sich kurz dafür Zeit zu nehmen aber es ist ungeheuer wichtig auch damit aufhören zu können, weiter zu machen, das Glück in seinem Leben wahr zu nehmen und versuchen das Positive in jeder Situation zu sehen.


KlappentextDienstagsbeiMorrie
Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. (Quelle & Cover: Goldmann Verlag)

 


 

Vorherige Beiträge zu dieser Kolumne:

Einführung
Wir reden über die Welt #1

Ran an die Bücher,

elizzy

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