[Kolumne] Dienstags bei Morrie [Wir reden über den Tod #3]

„Jeder weiss, dass er sterben wird, aber niemand glaubt es.“  S.97

Tod

Morrie benötigt nun in der Nach ein Sauerstoff-Gerät Mitch mag das nicht und versucht es zu ignorieren. Er will nicht an den Tod denken. Und doch kommen sie auf das Thema. Morrie ist davon überzeugt, dass viele Menschen anders Leben würden, wenn sie wüssten, das sie noch heute sterben würden.

„Die Wahrheit ist, wenn du lernst, wie man stirbt,
dann lernst du, wie man lebst“ S. 99

Morrie nimmt sich aus jeder Religion das heraus, was ihm zusagt und war dadurch besonders beliebt bei seinen Studenten. Mitch fragt ihn zurecht, warum es so schwer ist ans Sterben zu denken, schliesslich kennt jeder jemanden, den man verloren hat und doch will man über den Tod nicht nachdenken. Wieso ist dies so? Morrie meint dazu;

„Weil, die meisten von uns wie Schlafwandler durch die Gegend laufen. Wir kosten das Leben nicht voll aus, weil wir ständig im Halbschlaf sind und Dinge tun, von denen wir glauben, wir müssten sie tun.“ S. 100

In diesem Abschnitt lernt man Dinge jeden Tag aufs neue zu schätzen, schliesslich weiss man nicht, wann es mit uns zu Ende geht. Und besonders Morrie, dessen Zeit knapp bemessen ist, schätzt nun mehr als sonst die Tage an denen er aufwacht. Besonders die Natur und die Menschen um ihn herum, sind ihm wichtiger den je. Schnell merkt er, worauf es im Leben wirklich noch ankommt.


KlappentextDienstagsbeiMorrie
Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. (Quelle & Cover: Goldmann Verlag)

 


 

Vorherige Beiträge zu dieser Kolumne:

Einführung
Wir reden über die Welt #1
Wir reden über Selbstmitleid #2

Ran an die Bücher,

elizzy

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