Das Geisterhaus [#WritingFriday] Week 43

Hi Schreiberlinge

Und wir sind bereits beim letzten Writing Friday für den Monat Oktober angekommen. Welches Schreibthema werdet ihr heute wählen? Ich werde euch eine Geschichte von einem Geisterhaus erzählen und ich hoffe, dass ihr euch ein bisschen fürchten werdet!


Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Oktober


Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Er sah nach hinten und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, denn…“ beginnt.

Er sah nach hinten und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, denn Luise war nicht mehr hinter ihm.
“Lu? Lu wo bist du?”, flüsterte er und sah sich panisch um. Er konnte dieses verfluchte Haus nicht ohne sie verlassen. Er ging wieder ein paar Schritte zurück, den dunklen Gang entlang, doch auch hinter der letzten Biegung war nichts von ihr zu sehen.
“Mist”, murmelte er und schaute voller Herzklopfen auf seine Uhr. Die grüne Anzeige, seiner Digitaluhr leuchtete 23:49, ihnen blieben nicht mal mehr 15 Minuten bis zur Geisterstunde, sie mussten unbedingt hier raus kommen!

Er schlich leise zur Tür, die sich rechts von ihm befand und hielt vorsichtig sein Ohr dagegen. Nichts. Auf der anderen Seite war es mucksmäuschenstill. Wären sie doch bloss bei den Anderen geblieben. Doch Luise war schon immer viel mutiger, als er und sie wollte das Haus noch vor allen Anderen besichtigen. So schlichen sie von der Gruppe davon und machten sich alleine auf dem Weg ins Haus, welches den Titel “Spookiest House ever” trug. Luise war schon immer überzeugt davon, dass es Geister gab und sie wollte unbedingt einem begegnen. Ihm war es hingegen nur recht, wenn sie keinem über den Weg liefen…

Doch sobald sie einen Fuss ins Haus gesetzt hatten, viel die Tür hinter ihnen ins Schloss und liess sich auch nicht mehr wieder öffnen. Luises Reaktion dazu war ein “Cool!”, er hingegen war geschockt! War dies echt oder nur ein übler Scherz?  Sie liefen durch den Korridor, in einen grossen Saal mit Kamin. In dem tatsächlich ein Feuer brannte und dies obwohl, das Haus eigentlich als verlassen galt. Noch ehe sie sich darüber wundern konnten, wurde es trotz des Feuers plötzlich eisig kalt und eine Stimme, die scheinbar von nirgends und überall her kam drohte ihnen mit den Worten.

“Ihr wagt es unsere Ruhe zu stören? Wenn ihr nicht vor Mitternacht das Haus verlässt, werdet ihr für immer zu uns gehören!”

Er wagte es nun die Tür zu öffnen und war erleichtert, als er Lu auf einem überdimensionalem Bett sitzen sah.

“Lu! Was tust du denn hier? Los wir müssen hier raus kommen.” Doch Lu bewegte sich kein Stückchen.
“Ich will nicht.” sagte sie, sah ihn dabei jedoch nicht an.
“Wie du willst nicht? Spinnst du jetzt komplett? Wir müssen hier raus, komm…” er versuchte sie hochzuziehen und erschrak, als er spürte wie kalt sie war.
“Lass mich, ich will hier bleiben… ich muss hier bleiben!” er war geschockt, was sprach sie da?
“Was soll das? Was ist passiert? Komm schon, wir müssen hier raus, wir haben nicht mal mehr 5 Minuten!” Doch Luise liess sich nicht davon tragen, es schien fast so, als wäre sie ans Bett gekettet.

“Du musst jetzt gehen”, sagte sie nun und sah in zum ersten Mal an. Er wich zurück, ihre Augen waren feurig rot und ihr Gesicht schien nicht mehr ihres zu sein. “Ich werde hier bleiben, ich muss mit dem Haus fort gehen. Es gibt einiges zu tun. Doch deine Zukunft liegt nicht ihn diesem Haus. Geh, geh solange du noch kannst!” Ihre Stimme wurde immer lauter, doch er konnte sich nicht vom Fleck rühren.

Er konnte sie unmöglich hier lassen, doch er war sich nicht mehr sicher, ob dies wirklich noch Lu war. Doch ihm blieb keine Zeit mehr es sich genauer durch den Kopf gehen zu lassen, den plötzlich stand sie auf, richtete eine Hand aufs Fenster, wodurch sich die Fensterläden sofort öffneten und mit der anderen Hand hob sie ihn in die Luft.

“Es tut mir Leid”, flüsterte sie und damit schleuderte sie ihn auch schon durch das offene Fenster. Er flog durch den Vorgarten und landete hart auf den Rasen. Von weitem hörte man die Kirchenglocken, es war Mitternacht. Plötzlich wurde es unglaublich hell und beim nächsten Zwinkern war das Haus auch schon weg. Und mit ihm auch Luisa…


 Aktuelle Teilnehmer (ihr könnt jederzeit mit einsteigen!):

RAN AN DIE STIFTE,

elizzy

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