[Kolumne] Dienstags bei Morrie [Wir reden über Geld #7]

“Es sind die falschen Dinge, denen wir einen Wert beimessen. Und das führt zu einem Leben der Leere und Desillusion.” S. 143

Wie viel Reichtum besitzt du wirklich?

Im heutigen Beitrag möchte uns Morrie aufzeigen, was es wirklich bedeutet “Reich zu sein”. Gleich zu Beginn geht er darauf ein, dass uns von früh an eingeredet wird was Reichtum bedeutet, das es gut ist viel Geld zu besitzen und das wir nach immer mehr streben sollten. Nach besseren Autos, besseren Häusern, besseren Jobs und den Konsum immer weiter treiben sollten.

Das was wirklich wichtig ist, kann man nicht kaufen…

“Du kannst Liebe oder Sanftheit oder Zärtlichkeit oder ein Gefühl der Kameradschaft nicht durch materielle Dinge ersetzten. Geld ist kein Ersatz für Zärtlichkeit, und Macht ist kein Ersatz für Zärtlichkeit.” S. 144

Schnell wird einem klar, man ist nicht Reich, wenn man ein prall gefülltes Konto hat. Man ist Reich, wenn man sich von den materiellen Dingen löst, denn schliesslich kann man nichts davon wirklich mitnehmen. Was am Ende bleibt sind die Erinnerungen, die schönen Augenblicke mit geliebten Menschen. Und wer in seinem Leben die Liebe der Familie, der Freundschaft, der Kameradschaft und vielen weiteren Bekanntschaften gefühlt hat, der ist wirklich mit Reichtum gesegnet.

“Widme dich liebevoll anderen Menschen, widme dich der Gemeinschaft, die dich umgibt, und bemühe dich, etwas zu schaffen, das deinem Leben Sinn und Bedeutung verleiht.” S. 146

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dieses Kapitel besonders gut gefällt, da es für mich eine wichtige Botschaft vermittelt, die wir in unserer Konsumgesteuerten Gesellschaft nur viel zu oft vergessen. Findet ihr nicht auch?

“Wenn ich jemandem meine Zeit schenke, wenn ich jemanden zum Lächeln bringen kann, nachdem er traurig war, dann fühle ich mich fast so gesund wie früher.”
S. 148


KlappentextDienstagsbeiMorrie
Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. (Quelle & Cover: Goldmann Verlag)

 


 
Vorherige Beiträge zu dieser Kolumne:
Einführung
Wir reden über die Welt #1
Wir reden über Selbstmitleid #2
Wir reden über den Tod #3
Wir reden über Familie #4
Wir reden über Gefühle #5
Wir reden über die Furcht vor dem Älterwerden #6

Ran an die Bücher,
elizzy