Träumst du noch? [#WritingFriday] Week 5

Hi Schreiberlinge!

Willkommen im Februar 🙂 es ist Zeit für neue Schreibthemen und ich freue mich schon sehr zu lesen, was ihr alles daraus macht! Viel Spass beim kreativ sein!


Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen Februar

  • Erwin, ein 74 jähriger Senior, entreisst von zu Hause – erzähle von seinem Abenteuer. (Bedenke dabei, er wird nach nur 17 Stunden wieder gefunden und nach Hause gebracht.)
  • Erzähle von einem Albtraum.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jack griff zu seinem Schwert und zögerte dann doch, denn…” beginnt.
  • Maren verabredet sich an Valentinstag mit einem Unbekannten, erzähle von diesem Date.
  • Schreibe darüber wie man dir eine Freude machen kann.

 


Erzähle von einem Albtraum

Jane wacht schweissgebadet auf und versucht sich im dunkeln zu orientieren. Mühsam knipst sie die Nachttischlampe an. Durst, sie hat unglaublichen Durst. Sie kann sich kaum noch an ihren Traum erinnern, aber die Angst ist noch immer da. Sie tappst leise in die Küche, holt sich ein Glas aus dem Schrank und lässt das Wasser in das Spülbecken laufen. 

Sie reibt sich den Nacken und fragt sich wie spät es wohl ist, als sie plötzlich ein Geräusch hört. Sie stellt das Wasser aus und horcht. Doch nichts. Ihre Sinne müssen ihr wohl einen Streich spielen. Sie will gerade wieder den Wasserhahn betätigen, als sie es wieder hört. Leise, aber doch da. Ein kratzen, als ob jemand gegen eine Tür kratzen würde. Sie läuft dem Geräusch entgegen und ihre Angst ist plötzlich wieder da.

Sie betritt das Wohnzimmer und ruft leise “Hallo…?” keine Antwort. Was hatte sie auch erwartet? Sie war bestimmt noch benommen von ihrem Traum, worum ging es da bloss wieder? Sie schloss die Augen und sah Schatten an ihr vorbei huschen… ja sie war irgendwo gefangen und um sie herum war Dunkelheit, doch wieso sie dort war und warum man sie festhielt konnte sie beim besten Willen nicht begreifen.

Da kamen ihr wieder die Worte von Kate, ihrer besten Freundin, in den Sinn; “Im Unterbewusstsein verarbeitet man im Traum alles was man durch den Tag hindurch verdrängt hat.” Doch was wollte ihr ihr Unterbewusstsein mit diesem Traum nur sagen?

Sie ging wieder zurück in ihr Schlafzimmer, wollte sich gerade wieder ins Bett legen als sie leise Schritte hinter sich hörte. Diese waren so laut, dass hätte sie sich nicht einbilden können. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, sie schüttelte sich und blickte nervös im Zimmer umher. Was könnte Sie als Waffe benutzen? Da ihr nichts besseres zur Verfügung stand, griff sie zur Vase die neben ihrem Nachttisch auf dem Boden stand. Sie schlich leise wieder in den Flur und versuchte zu hören aus welcher Richtung die Schritte kamen.

Wieder war es still. Sie betrat die Küche und liess das Licht an, da war niemand. Sie drehte sich gerade um und hörte ihr Herz so laut pochen, dass sie den Angreifer erst sah, als er bereits mit der Waffe auf sie zielte. Aus Schreck liess sie die Vase fallen und diese zersprang in tausend Teile, dies verwirrte ihren Angreifen einen Augenblick, so dass sie genug Zeit hatte Rückwärts aus der Küche raus auf die Terrasse zu rennen. Sie musste sich verstecken, ging ihr durch den Kopf, als sie auch schon hörte wie der Unbekannte rief “Du wirst mir diesmal nicht entkommen!”

Sie sprang in ein Gebüsch und kauerte dort, wie konnte sie nur so dumm gewesen sein, in den Vorgarten zu rennen, hier gab es keinen Ausweg! Sie versuchte ruhig zu atmen und unterdrückte ein wimmern. Der Unbekannte kam immer näher und hielt die Waffe dabei bedrohlich erhoben. Im Mondschein konnte sie nur seine Silhouette erkennen und sah gerade noch wie er die Hand hob, um sie aus dem Gebüsch zu ziehen…

Im nächsten Augenblick sprang Jane auch schon aus dem Bett und versuchte ihren Wecker auszuschalten. Sie schüttelte den Kopf, um die letzten Reste ihres Traums zu vertreiben…


 Aktuelle Teilnehmer (ihr könnt jederzeit mit einsteigen!):

RAN AN DIE STIFTE,

elizzy

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