Einer wird sterben von Wiebke Lorenz [#Rezension]

In “einer wird sterben” gibt es
nicht nur ein Geheimnis, welches ans Licht kommt.

Worum geht es?

In der Blumenstrasse ist nicht alles so wie es zu Anfang scheint. Die perfekten Villen mit ihren schönen Gärten und den Bewohnern täuscht, denn als eines Tages ein paar in einem Mercedes auf der Strasse vor Stellas Anwesen parkiert wird nicht nur sie nervös. Das Paar bleibt stunden dort stehen und das Auto macht keinen Wank mehr. Stella fühlt sich sofort beobachtet, ihr Mann Paul ist unterwegs und wird auch so schnell nicht wieder nach Hause kommen. Denn Paul ist Pilot und sein Job verlangt teilweise Tagelange Abwesenheit. Wissen dass die Menschen im Auto? Was wollen sie in der Blumenstrasse? Wissen sie etwa von Stellas Geheimnis?

Erster Satz:
“Wie sehr musst du mich lieben, dass du so etwas für mich tust?”

einer wird sterben

Klappentext

Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?
Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.
Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.
Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?
(Quelle: S. Fischer Scherz


Meine Meinung

Den neusten Psychothriller von Wiebke Lorenz habe ich mit anderen Bloggern in der Lovelybooks Leserunde gelesen. Ich habe mir einiges von der Geschichte erhofft, da der Plot sich überaus spannend anhörte.

Die ersten 50 Seiten lasen sich wie im Flug und man erfuhr so einiges aus Stellas Vergangenheit und der Nachbarschaft. Ausserdem lernte man auch Paul kennen und er war mir leider von Anfang an einfach nicht sympathisch. Obwohl ihre Kennenlern-Geschichte am Anfang irgendwie noch süss klang, erfährt man später, dass dies gar nicht so romantisch war wie noch gedacht.

Man wird auch schnell ins Geheimnis der Unfallnacht eingeweiht und danach plätschert die Geschichte meiner Meinung nach nur noch vor sich hin. Nachbarschaftsstreitereien werden in die Länge gezogen und haben scheinbar auch nicht viel mit den Leuten im Auto zu tun. Nebenher entsteht nämlich irgendwie ein zweiter Plot, der mich aber jetzt auch nicht wirklich fesseln konnte und so gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat.

Ich erwarte von einem Psychothriller nicht 100% Spannung auf jeder Seite aber etwas mehr Nervenkitzel hätte ich mir doch erhofft. Das Ende war meiner Meinung dann total überdreht und sehr unrealistisch. Da wäre weniger eindeutig mehr gewesen! Alles in allem überzeugte das Buch nicht wirklich als Psychothriller.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war eher weniger fesselnd, da es für meinen Geschmack zu viele Ausschweifungen gab und diverse Konversationen die schlichtweg “zu viel” waren. Das Cover gefällt mir richtig gut und ist auf jeden Fall ein Blickfang.

Fazit

Ein Psychothriller, der mich nicht als solcher überzeugen konnte. Der Plot an sich war meiner Meinung nach spannend wurde aber zu sehr in die Länge gezogen und verlor an wichtigen Stellen an Spannung. Von mir daher nur 3 von 5 Leseherzen.

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)


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Vielen Dank an den Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die Leserunde.
einer wird sterben|Psychothriller|352 Seiten
Fischer Scherz Verlag| Cover | ISBN: 978-3-651-02541-7
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rezensionen im ueberblick

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