Der Duft von Gras nach dem Regen von Patrick Jacquemin [#Rezension]

Der Roman “Der Duft von Gras nach dem Regen”
fing vielversprechend an.

Worum geht es?

Die erfolgreiche Annabelle hat ihr Leben lang immer nur das getan, was man von ihr verlangt hatte. Sie lernte viel, eröffnete ihre eigene Firma, heiratete mehr aus Pflichtbewusstsein als aus Liebe. Und obwohl sie nun scheinbar alles hatte, war sie einfach nicht glücklich. Ihre Ehe war geschieden und ihre gemeinsame Tochter pendelte von einem Elternteil zum Anderen. Als sie jedoch einen Ausflug aufs Land machen wollte, um dem ganzen mal für ein paar Tage zu entkommen, verändert sich ihr ganzes Leben.

Erster Satz:
“Alles kippte an einem Sonntag im Juni, während eines Essens bei den Vergnes.”

– Der Duft von Gras nach dem Regen

Klappentext

Georges Lesage lebt fernab der Großstadt auf dem Land. Er achtet darauf, der Natur nur das zu nehmen, was er selbst zum Leben braucht. Er hat keinen Traktor, weil er lieber den Wind in den Bäumen hört als das Rattern eines Motors. Andere Menschen meidet er, weil ihn nur die wenigsten verstehen. Als er der Unternehmerin Annabelle begegnet, spürt Georges, dass der besondere Moment gekommen ist, auf den er sein Leben lang gewartet hat. Mit ihr kann er seine Geheimnisse teilen. Und tatsächlich gibt es etwas, das sie beide auf magische Weise verbindet … (Quelle: HarperCollins)


Meine Meinung

Ich hatte das Buch mit im Urlaub dabei und habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Dies aber nicht weil es besonders spannend oder mitreissend war.

Die Geschichte plätscherte seicht daher. Zu Anfangs lernt man die gestresste Protagonistin kennen, die mir auch nicht wirklich sympathisch war. Diese trifft dann auf einen älteren Herrn, der so ganz anders als sie ist und nur so vor Lebensweisheit trieft.

Meine harten Worte tun mir selbst leid aber hier reiht sich leider nur ein Klischee und “Lebensweisheits-Spruch” nach dem anderen aneinander. Obwohl die Botschaft durchaus schön und gutgemeint ist, kommt das ganze einfach zu plump rüber.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich davor schon ähnliche Bücher gelesen habe, die mich einfach mehr berühren konnten.

Ich fand kaum Bezug zu den Protagonisten und auch wenn ich hin und wieder dachte “ach ja das ist eine süsse Stelle” war es leider auch nicht mehr als das. Besonders das Ende war mir dann viel zu gekünstelt und überspitzt.

“Sobald du beginnst,
auf deine inneren Sehnsüchte zu hören,
wird das Glück in dein Leben kommen.”

S. 168

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war mir teilweise zu abgehackt und bei manchen Sätzen habe ich mir doch gedacht, dass diese auf französisch wohl besser geklungen haben.

Das Cover ist wirklich wunderschön und auch der Titel klang richtig zauberhaft, beides Gründe wieso ich mir das Buch ausgesucht habe.

Fazit

Der Plot konnte mich leider nicht überzeugen, da vieles zu gewollt rüberkam und so die eigentliche Botschaft nicht wirklich gefühlvoll vermittelt wurde. Für zwischendurch okay aber mich konnte es nicht wirklich überzeugen.

Bewertung
Herzgefühl ♥ (1/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥ (2/5)


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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Der Duft von Gras nach dem Regen| Roman | 256 Seiten
HarperCollins Verlag| Cover | ISBN: 9783959678360
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