Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren [#Rezension]

Ausflug zurück in die Kindheit.

Worum geht es?

In einer stürmischen Nacht wird die Räubertochter Ronja geboren. Sie wird vom schrecklisten aller Räuber Mattis, seinen 12 Räubern und ihrer Mutter grossgezogen. So wächst sie zu einem mutigen und neugierigen Kind auf. Sie liebt den Wald, die Tiere und glaubt dass die ganze Welt ihr gehört. Dies ändert sich aber schlagartig, als sie auf Birk trifft. Birk, der ausgerechnet der Sohn vom grössten Rivalen ihres Vaters ist. Ob das gut geht, wenn sich die beiden plötzlich verbünden? 

“In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken verkrochen.”

– Ronja Räubertochter

ronja räubertochter

Klappentext

Mitten im Wald, zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden, wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Und als die Eltern den beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder …(Quelle: Oetinger)


Meine Meinung

Ich habe Ronja als Kind gelesen und geliebt, ich fand sie inspirierend, mutig, frech und wunderbar. 😉 So werden ja einige Charakteren aus der Feder von Astrid Lindgren beschrieben.

Und auch mit Ronja hat sie einen eigensinnigen und starken Charakter geschaffen. Natürlich ist Ronja zu Anfang etwas zu sehr von sich überzeugt – doch genau dieses Selbstbewusstsein finde ich inspirierend.

Als junges Mädchen, ist es schön mit solchen starken Protagonisten in Berührung zu kommen.

Wenn ich nun als Erwachsene die Geschichte lese, fallen mir viel mehr Details auf, die ich damals als Kind gar nicht richtig wahrgenommen habe.

So ist es faszinierend zu sehen, wie stark der Einfluss der Eltern auf Ronja eingewirkt hat. So stark waren die Vorurteile gegenüber der rivalisierenden Räuberbande, dass sie von Anfang an Birk “gehasst” hat, obwohl sie ihn gar nicht kannte.

Erst mit der Zeit löst sie sich von diesen Vorurteilen und bildet sich langsam ihre eigene Meinung. Und auch dieser Schritt ist interessant, denn man stellt fest, dass Ronja mit ihren 11 Jahren sich immer wie mehr von der “vorgekauten” Meinung ihres Vaters löst und sich so enorm weiter entwickelt. 

Ronja Räubertochter ist für mich ein Buch, welches nicht nur über das Abenteuer eines Mädchens im Mattiswald erzählt, es ist auch ein Buch, das aufzeigt, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden, daran zu wachsen, Fehler machen zu dürfen und nach jedem Sturz immer wieder aufzustehen und mutiger zu werden.

”Erschrick nicht, Birk“, sagte Ronja. „Jetzt kommt mein Frühlingsschrei!“

Und sie schrie, gellend wie ein Vogel, Es war ein Jubelschrei, den man weithin über den Wald hörte.”

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil ist etwas Märchenhaft aber vor allem kindgerecht geschrieben. Einige Sätze waren etwas holprig aber störten mich nicht weiter.

Das Cover wie auch die Zeichnungen in meiner Ausgabe sind wunderschön und gefallen mir auch noch heute richtig gut!

Fazit

Auch über 15 Jahre nach dem ersten Lesen, finde ich Ronja Räubertochter noch immer wunderbar! Die Geschichte konnte mich total in meine Kindheit zurück versetzen und ich finde es wichtig, dass solche starken Figuren Platz im Kinderzimmer finden. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Bewertung
Plot ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)


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Ronja Räubertochter | Roman / Kinderbuch| 240 Seiten
Oetinger Verlag| Cover | ISBN: 978-3-7891-2940-7
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rezensionen im ueberblick
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