Was Corona mit unserem Kopf macht und wieso ich keinen Rhythmus mehr habe.

reading

Klappentext
Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die schielende Stadt und lernt dort den kauzigen Goldschmied Mr. James kennen. Er wird Lehrmeister und Freund zugleich und ermahnt sie, ihr Leben nicht bloß zu verträumen, sondern mutiger zu sein, damit die Wunder sie finden können. Also bricht sie auf zu einer magischen Reise rund um den Globus und findet den Weg zu sich selbst. (Quelle & Cover: Diederichs)

Aktuell bin ich auf Seite 38 also noch nicht wirklich weit gekommen. Die Geschichte hat aber ihren eigenen Charme und Juno ist wirklich ein besonderes Mädchen. Da ich aber aktuell beinahe keinen Leserhythmus habe, ist es nicht gerade einfach im Buch voran zu kommen. Abends schaffe ich kaum mehr als 2-3 Seiten und durch den Tag hindurch bin ich mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass ich mich nur selten zum Lesen hinsetzen kann.

watching

Dafür läuft Netflix mehr denn je, denn ich kann mich dabei besser erholen und die Füsse hochlegen als beim Lesen. Aktuell schaue ich Süsse Magnolien, was eine leichte und flockige Serie ist. Nebenher habe ich nun aber auch noch mit Colony begonnen, was komplett die Gegenteilige Serie ist. Super spannend und aufregend und genau so viel Sci-Fi wie ich es mag!

Was schaut ihr gerade für Serien?

listening

Ich habe begonnen den Podcast “Die friedliche Geburt” zu hören und muss mich da mal ein wenig mit dem Thema vertraut machen. Es ist zwar noch etwas hin bis zu meinem Termin aber man kann sich nie früh genug damit beschäftigen.

feeling

Dieses Jahr ist das wohl seltsamste überhaupt. Begonnen hat es mit überaus grossen Erwartungen. 2020 klang so neu und aufregend. Dann kam Corona. Ein Virus, dass es schaffte die ganze Welt anzuhalten. Plötzlich waren Termine nicht mehr wichtig, plötzlich ging es um unsere Gesundheit und und um die Gesundheit unserer Liebsten.

Die Medien schafften es das ganze zu einer Panik hochzuschaukeln. Der Lockdown folgte, viele mussten ins Homeoffice, in Kurzarbeit oder verloren sogar ihre Arbeit.

Was machte dies mit unserer Psyche? Wie reagierte unser Kopf?

Zu Anfangs fand ich die Pause von der Welt gar nicht mal so schlecht. Natürlich hatte man irgendwie Angst, machte sich Sorgen und betrachtete vieles anders. Aber man fing auch an die kleinen Dinge, wie das tägliche Spazieren gehen mehr zu schätzen. Man lernte viel neues über sich selbst dazu und auch die Wirtschaft entdeckte neue Möglichkeiten.

Doch nun ist die 2te Welle da und diese ist vom Gefühl her ganz anders als die Erste. Nun bin ich nicht mehr allein, ich trage auch noch die Verantwortung für mein ungeborenes Baby. Natürlich mache ich mir nun noch mehr Sorgen. Noch wichtiger ist es aber jetzt erst recht nicht in ein Loch zu fallen. Besonders jetzt ist es wichtig seinen Kopf unter Kontrolle zu haben.

Dafür muss das Mindset stimmen. Und dafür muss ich wieder etwas mehr zu mir zurück finden. Morgenroutinen wieder einführen, Dankbarkeitstagebuch führen, Yoga üben und Podcasts hören, alles Dinge die mir gut tun.

Was tut dir im Moment gut? Wie schaffst du es deinen Kopf frei zu kriegen?

making / doing

Ich habe das Stricken wieder für mich entdeckt! Ich bin selbst erstaunt, dass mich die Stricklust wieder befallen hat. Nun Stricke ich, meistens Abends, während dem wir Serien schauen. Irgendwie sehr entspannend und meine Hände fühlen sich gebraucht.

planning

Das Kinderzimmer wird eingerichtet und bald auch schon dekoriert. Es macht unglaublich viel Freude diesen Raum zu betreten und sich vorzustellen, dass schon bald unser kleines Baby darin gewickelt wird!

loving ♥

Meinen Herzmann. Er ist aktuell mein grösster Anker und meine grösste Unterstützung. Egal ob im Haushalt oder beim Wasserbad für die geschwollenen Füsse, auf ihn kann ich mich bedingungslos verlassen. Ich bin dankbar ist er da.


Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir auch erzählen was sich bei euch gerade so tut. Die Headlines für diesen Beitrag sind:

  • reading
  • watching
  • listening
  • feeling
  • making / doing
  • planning
  • loving

Lasst mir doch gerne euren Link unter diesem Beitrag da, dann schaue ich gerne bei euch vorbei!

4 Replies to “Was Corona mit unserem Kopf macht und wieso ich keinen Rhythmus mehr habe.”

  1. Liebe Elizzy,
    vielen Dank, dass du deine Gedanken und Sorgen mit uns teilst! Ich kann gut verstehen, wie sich dein Mindset hinsichtlich der 2. Welle auch wegen deinem Kind verändert hat. Und wie verzweifelt und frustrierend es ist, da die Menschheit die Chance hatte, es gar nicht erst zu einer 2. Welle kommen zu lassen… Und wir haben sie vertan. Bzw. die Unbelehrbaren, Unvorsichtigen unter uns haben sie vertan. Da hilft meist nichts anderes, als sich immer wieder aus dem negativen Gedankenstrudel rauszuziehen und Dankbarkeit und Hoffnung zu fühlen. Für das, was man hat. Journaling, Meditation und Yoga sind da auf jeden Fall eine große Hilfe. Oder Schreiben, um die eigenen Gedanken zu ordnen und sich ein bisschen wegzuträumen. 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

  2. Liebe Elizzy!
    Ich danke dir für deinen Beitrag! Deine Zeilen tun so gut und sie erinnern mich an meine Phasen die bei mir wöchentlich oder auch mal täglich schwanken zwischen motivationstief und energiegeladen!
    Mir fällt es auch nicht immer leicht meine negativen Gedanken in positive umzuwandeln und die Situation für mich selbst so zu richten, dass all das Chaos das gerade verbreitet wird an mir vorüberzieht – aber ich versuche immer wieder mein bestes ♥
    Mir hilft vor allem Yoga, bewusstes Atmen und in mich gehen, Ruhe und frische Herbstluft 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Carmen

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