„Ich küsse so ähnlich wie ich schreibe.“ S. 216
Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer | Roman | 223 Seiten
Deuticke Verlag | Cover | ISBN: 978-3-552-06041-8
gelesen vom 14.09. bis 21.09.2014
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Klappentext 
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja? (Quelle; Deuticke Verlag)
Meine Gedanken
„Nein, Emmi Sie sind nicht irgendwer. […] Sie haben aus meinem inneren Monolog einen Dialog gemacht.“ S. 77
Ich las dieses Buch auf die Empfehlung einer Freundin hin. Jetzt möchte ich sie für diesen Tipp küssen! Ich mochte das Buch so! Ich mag es immer noch. Ich habe bereits einige Bücher gelesen, die in dieser „E-Mail“ Form geschrieben wurden, doch keines war so schön geschrieben wie „Gut gegen Nordwind“. Leo versteht es seine Worte richtig schön zu verpacken und Emmi wirkt so echt, als würde sie gleich aus dem Buch springen.
Ich will nicht spoilern, aber der Schluss ist zum Haare raufen!
„Ich würde Sie so gerne küssen.
Mir ist egal, wie Sie aussehen. Ich habe mich in Ihre Worte verliebt.“ S. 88
Die Protagonisten
Emmi Rothner
Emmi ist 34 Jahre alt, mit ihrem ehemaligen Musiklehrer verheiratet, und dieser brachte 2 Kinder in die Ehe. Eigentlich ist sie glücklich, doch Leo stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf und sie muss doch noch mal alles überdenken. Ich mag ihre Charaktere sehr, sie wirkt frech, sehr eifersüchtig aber auch sehr empfindlich.
Leo Leike
Leo ist ein kleiner Charmeur, er ist frisch aus einer Beziehung raus und „stürzt“ sich auf Emmi. Sein Charakter wirkt einerseits sehr gefasst und stark und dann gibt es Momente (wenn er zu viel Wein trinkt) da gehen seine Gefühle mit ihm durch. Doch man mag das, man mag ihn.
Deine erste Buchvorstellung auf diesem Blog! gelungen 🙂 Ich bin neugierig auf dieses Buch!!! Liebe Grüße,
Yvonne