[#WritingFriday] Mai 2018 – die Schreibaufgaben

Hi Schreiberlinge,

Wir haben noch einen April #WritingFriday vor uns und dann wäre auch dieser Schreibmonat rum! Hat es euch Spass gemacht? Diesen Monat fand ich die Themen richtig toll und man konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen! Wie ist es euch ergangen?


Die Regeln

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

MeinBuch_Schreiben

Schreibthemen Mai

  • Fasse drei berühmte Bücher in je einem Satz zusammen.
  • Schreibe einen Aufsatz über die Erfindung des Telefons, lüg dabei und lass deine Fantasie spielen!
  • Schreibe das Ende einer Geschichte, ohne zu erzählen wie das ganze begonnen hat.
  • Dein Kühlschrank wird über dein Essverhalten interviewt. Schreibe das Interview auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Es begann damit, dass wir alles vertuschen mussten, denn niemand darf erfahren dass…“ beginnt.

Und wieder gilt, egal ob frei erfunden oder die pure Wahrheit, schreibt einfach drauf los!

Aktuelle Teilnehmer (ihr könnt jederzeit mit einsteigen!):

Ran an die Stifte,
elizzy

Advertisements

#MotivationsMontag [17] – Frühlingsgefühle

Guten Morgen liebe Büchermenschen, hattet ihr auch Sonne pur am Wochenende? Was habt ihr so gemacht, wart ihr auch draussen? Ich hoffe, dass diese Woche ebenfalls sonnig wird und ich so ganz viel offline Zeit geniessen kann. Für diese Woche habe ich aber schon fleissig vorbereitet und ihr könnt euch auf einige coole Beiträge inkl. Schreibthemen für den Mai freuen!

Woman of the Week

Simone Weil
(Französische Philosophin und Schriftstellerin 1909 – 1943)

„Die Revolution eines Menschen ist nicht immer die seines Nachbarn.“

Reading

wasihrnichtseht

  • Was ihr nicht seht
    Eine spannende Geschichte, die sehr gut aufgebaut ist!

¦Cover Was ihr nicht seht¦

Blogging

  • Schreibthemen Mai
  • #MittendrinMittwoch
  • Rezension
  • #WritingFriday
  • Wochenrückblick

Personally

To Do

  • Koffer packen

Was habt ihr für diese Woche geplant?

RAN AN DIE BÜCHER,

elizzy

#Wochenrückblick – Mehr Platz für Bücher.

Was bisher geschah…

Hallo Büchermenschen,

Diese Woche war das Wetter so fabelhaft, dass ich beinahe das Gefühl hatte, das wir schon Sommer haben! Ich war viel draussen und habe das Wandern wieder für mich entdeckt. Ich freue mich schon sehr, wenn wir das erste Mal in diesem Jahr draussen schlafen! Das Einzig doofe an diesem Frühlingswetter; Mein Heuschnupfen. Wer leidet da mit mir? Zum Glück geht das bei mir aber bald wieder vorüber. Ich habe diese Woche ausserdem noch ein paar Bücher neu sortiert und wieder einmal festgestellt, dass meine Regale nicht mehr ausreichen… das nächste Bücherregal ist aber bereits in Planung 😀

Zitat der Woche

„Wir sind was wir Denken.
Alles, was wir sind,
entsteht aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken
formen wir die Welt.“
– Buddha

Am liebsten geschaut

Der TV und auch Netflix blieben diese Woche aus. Wir haben uns einzig eine Dokumentation über die REGA angeschaut – sehr empfehlenswert – ansonsten waren wir viel draussen.

Rezensiert

derangstfresser

Letzte Woche konnte ich Der Angstfresser beenden und bereits rezensieren. Ein grausiger Horrorroman mit fesselndem Faktor!

Gelesen

 

[Interview] 10 Fragen an Tanja Hanika

Hallo liebe Tanja, erstmal vielen Dank für das Rezensionsexemplar deines Buches und toll, stellst du dich noch für ein kurzes Interview zur Verfügung. Gerne möchte ich mit den Fragen beginnen, die auch Chester Harris immer wieder gestellt bekommt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Hallo, es freut mich sehr, ein paar Fragen beantworten zu dürfen. 🙂
Bis ich ungefähr acht Jahre alt war, fand ich lesen total öde. Die Erstlesetexte waren damals recht langweilig. Irgendwann sind meine Mum und ich in die Bücherei gefahren und dort ist mir eine Kinderversion von Bram Stokers „Dracula“ in die Hände gefallen. Ich habe gemerkt, wie bezaubernd und spannend Bücher sein können, und wurde von da an nicht nur zur Leseratte, sondern wollte auch selbst Gruselgeschichten schreiben. Das hat mich seither nicht mehr losgelassen. Meine ersten Kurzgeschichten entstanden damals auf der Schreibmaschine meines Opas.

Woher hast du solche grausigen Ideen?

Obwohl ich ein recht fröhlicher Mensch bin, finde ich düstere Themen einfach interessant. Die Ideen für meine Geschichten lauern wirklich überall, meist stolpere ich im Alltag darüber. Aber all die grausamen Details, vor allem in „Der Angstfresser“, die kommen mir dann beim Schreiben. Ich versuche es, den Figuren so schwer und so schaurig wie möglich zu machen. Oft beschäftige ich mich auch damit, was mir selbst Angst einjagen würde oder frage mich „was wäre, wenn …?“.

Würdest du selbst so Handeln können wie deine Figuren?

Das kommt auf die Figur an. In manche Figuren steckt man beim Schreiben schon einiges von sich selbst hinein, in andere wiederum weniger. Gerade in Horrorromanen müssen sie ja an ihre Grenzen kommen und ich weiß nicht, ob ich diese selbst so überschreiten könnte, wie es manche meiner Figuren tun (müssen). Mit der richtigen Motivation ist man ja aber zu vielem in der Lage. Aber ganz klar ist: Im Gegensatz zu Chester genügt es mir vollkommen, ein bisschen Grusel mit meinen Romanen in die Welt zu bringen.

 Nun möchte ich etwas genauer auf Der Angstfresser eingehen und würde gerne von dir wissen…

Hast du über alle blutigen Details, die du im Buch erwähnt hast recherchiert?

derangstfresser
Für Rezension aufs Bild klicken!

Ich habe dieses Mal recht viel recherchiert. Nicht nur, wie viel eine Hand wohl ungefähr wiegt oder wie Spottdrosseln leben. Da für mich auch oft wieder dieselben Fakten relevant werden (Thema Blutverlust usw.), gibt es natürlich viele altbekannte Fakten, auf die ich immer wieder zurückgreife. Aber da ich keine medizinische Ausbildung habe und es sich ja um ein fiktives Werk handelt, denke ich, dass ich mir auch ein kleines bisschen Spielraum nehmen kann, wenn nötig. Aber generell steckt in meinen Schauerromanen mit historischem Setting erheblich mehr Recherche, als in den Horrorromanen.

 

 Hattest du einen Lieblingscharakter?

Ja, und ehrlicherweise muss ich sagen, dass es Chester ist. Mit den Bösen habe ich irgendwie meistens mehr Spaß. Sie sind es, die die Geschichte spannend machen und die den guten Alltagstyp dazu zwingen, sich zu ändern / verbessern oder auch nur zu kämpfen. Ich finde Gewalt ganz Verabscheuungswürdig. Abgesehen von den Dingen, die Chester seinen Gästen antut, kann ich ihn ein Stück weit gut verstehen, so als Autorenkollege.

 Wieso schreibst du im Horrorgenre? Und könntest du dir vorstellen in einem anderen Genre zu schreiben, wenn ja in welchem?

Horror ist für mich – und da zähle ich jetzt die Schauerromane, die ich ebenfalls schreibe, dazu – das absolut schönste Genre in der Welt der Bücher. Schon ganz zu Beginn von Gruselgeschichten, wenn im Dunkeln etwas lauert und es darum geht, ob die Bedrohung real ist, wird es spannend. Was könnte es sein, das den Protagonisten bedrängt und bedroht? Horror bietet so unglaublich viele Spielarten, das macht mir sehr viel mehr Spaß als ein Genre, das mehr oder weniger jedes Mal dieselbe Geschichte nach Schema F erzählt. Wie ich schon angedeutet habe, muss mit den Figuren viel geschehen. Sie müssen sich innerlich dafür entscheiden, dass sie kämpfen wollen. Ob um das eigene Überleben oder gegen das /den Bösen liegt an der Geschichte, aber zunächst müssen sie es wollen und über sich hinauswachsen. In den meisten Horrorgeschichten steht deren Überleben auf dem Spiel, es geht also um alles. Eine düstere Atmosphäre, die Gänsehaut verspricht, genau das ist mein Ding und ich kann es mir momentan nicht vorstellen, etwas anderes, als zumindest etwas Dunkles zu schreiben.
Ich habe zwar das „Arbeitsbuch für Schriftsteller“ veröffentlicht, also eine Hilfe für andere Schreiberlinge und Autoren auf dem Weg zum eigenen Roman, aber meine Geschichten werden schaurig bleiben.

 Wie lange hast du an „Der Angstfresser“ geschrieben und gab es einen Moment, bei dem du nicht weiter wusstest?

Die Idee zum Buch hatte ich im Sommer 2016. Als dann der Plot im Herbst 2016 stand, habe ich mit der Rohfassung begonnen. Nach einigen Korrekturdurchläufen inklusive Testleser etc. wurde er dann im März 2018 fertig und nach der Formatierungsarbeit ist er nun ja seit Anfang April erhältlich.
Da ich im Vorfeld plotte, also die Handlung plane, gab es keine Stelle, an der ich gar nicht weiterwusste. Generell habe ich kein Problem mit Schreibblockaden, manchmal wünsche ich mir eher ein bisschen mehr Schreibzeit. Ich plotte zwar nicht ganz genau und lasse mir Möglichkeiten, spontane Ideen einzubauen, aber ich habe beim Schreiben doch einen Plan. Im Plot stand aber noch nicht fest, wie brutal „Der Angstfresser“ wird. Das hat sich beim Schreiben so entwickelt und ich finde es nach wie vor angebracht. Wenn ein Horrorautor zu einem solchen Abend einlädt, dann muss eben auch etwas Heftiges kommen. Ich wusste manchmal eher nicht, woher all diese grausamen Ideen kommen und was ich davon halten soll. Mir hat sich also eher die Frage gestellt, ob ich so etwas Abartiges veröffentlichen will, als wie es weitergehen soll in der Geschichte.

 Welchen Tipp möchtest du Jungautoren / Neuautoren mit auf den Weg geben?

Die drei für mich wichtigsten Tipps:
Zunächst, dass man sich und sein Schreiben ernst nehmen soll und es so professionell wie möglich angehen soll.
Die Rohfassung muss nicht perfekt sein, das kann sie gar nicht. Wichtig ist, dass man es schafft, die Geschichte zu Ende zu schreiben. All die darauf folgenden Korrekturdurchgänge holen dann das Beste aus dem Text heraus.
Und als dritter Tipp: Schreibe das, was du liebst, was du gerne lesen möchtest. Egal, was der Markt oder andere von dir erwarten. Schreibe das, wofür du brennst. Das wird man dem Text anmerken und selbst, wenn du mal ein Projekt nicht ganz fertig schreibst, hattest du eine verdammt schöne Schreibzeit.

 Hast du mittlerweile ein Schreibritual entwickelt? Wenn ja, wie sieht dieses aus?

Ein Ritual habe ich nicht. Ich kann immer und überall schreiben, sofern es die Situation halbwegs zulässt. Ich liebe das Schreiben wirklich sehr und es hat sich ein riesiger Lebenstraum damit erfüllt, dass ich Autorin sein kann. Aber wenn es Kaffee gibt, bin ich nicht abgeneigt! ^^

 Und zum Abschluss; Welche drei Bücher würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Ich warte ja immer, dass mal jemand auf diese Frage antwortet: „Flugzeug bauen für Dummies“, „583 Kokosnuss-Rezepte“ und „Affen zähmen leicht gemacht“.
Es gibt viel zu viele tolle Bücher, daher kann ich mich da kaum entscheiden. Auf jeden Fall möglichst dicke Bücher, darunter mein Edgar Allan Poe Geschichten- und Gedichte Buch.


Vielen Dank für deine Zeit liebe Tanja und falls ihr nun neugierig auf „Der Angstfresser“ geworden seid oder mehr über Tanja Hanika und ihre Bücher wissen möchtet, gelangt ihr – hier – auf ihre Homepage!

 

[#WritingFriday] Week 16

Hi Schreiberlinge

Diesen Monat finde ich die Themen besonders toll, denn es gab bereits einige lustige Beiträge und das Lesen macht wirklich sehr Spass! Ich hoffe euch geht es gleich und ihr tauscht euch untereinander fleissig aus!


Die Regeln im Überblick;

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen April


Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz;
„Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…“ beginnt.

Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie viel Müll hier tatsächlich rumlag. Er hatte diese Reise Monate im Voraus geplant und war voller Tatendrang und positiven Gedanken, doch als er auf den Henderson Island ankam, begleitet mit 23 anderen Freiwilligen, war er sowohl schockiert, als auch wütend.

Die Insel befand sich inmitten des Pazifiks und wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt, doch anstatt die Insel zu schützen wurde diese mittlerweile von so viel Müll überschüttet, dass man kaum noch einen Fuss vor den anderen setzen konnte. Das Schlimme daran, es war alles unser Müll, Müll der von uns Menschen in die Meere gelangt war und nun an den Strand der Henderson Island angeschwemmt wurde.

Besonders wütend wurde Lukas, als er sah, dass sich Schildkörten in den Netzen verfangen hatten und diese sich kaum daraus befreien konnten. Doch nicht nur Fischernetze waren auf die Insel geschwemmt worden, Berge von Plastikmüll glänzte in der Sonne und liess die Freiwilligen beinahe verzweifeln. Wie konnten wir es nur so weit kommen lassen?

Das Team machte sich die nächsten 7 Monate daran, die Insel vom Müll zu befreien, einige Helfer gingen bereits nach 3 Monaten und wurden durch andere ersetzt, es wurden Container auf Schiffen zur Insel gebracht, um die ganzen Müllberge von der Insel zu schaffen. So wurden insgesamt 17.6 Tonnen bzw. 37.7 Millionen Teile Müll von der Insel entfernt und Lukas war so stolz wie nie in seinem Leben.


Anmerkung zum Text; 

Diese Insel gibt es wirklich, ihr könnt sie gerne Googeln. Die Angaben zum Müll sind von 2017 und befinden sich, anders als in meiner Geschichte, leider immer noch auf der Insel. Ich weiss, dass man öfter das Gefühl hat, dem ganzen machtlos entgegen zu stehen. Doch wenn ihr persönlich darauf achtet, euren Müll richtig zu recyceln, weniger Plastik zu verwenden und hin und wieder Müll von anderen aufhebt, können wir bestimmt etwas erreichen!


 Aktuelle Teilnehmer (ihr könnt jederzeit mit einsteigen!):

RAN AN DIE STIFTE,
elizzy