High Hopes – Whitestone Hospital von Ava Reed

Krankenhaus Setting mit Drama und grossen Gefühlen.

Worum geht es?

Laura hat ihr Arztstudium erfolgreich abgeschlossen und wurde im Whitestone Hospital in Phoenix zugelassen. Nach einem unschönen Vorfall mit ihrem mittlerweile Ex Freund stürzt sie sich Kopf über Hals in den Umzug und in ihre neue Arbeit. Im Krankenhaus gibt es auch jede Menge zu tun – doch neben der Arbeit ist da auch noch Dr. Nash Brooks – verboten gutaussehend und ausserdem ihr Betreuer. 

„Jetzt öffne endlich den dämlichen Brief. Zwing mich nicht, zum Flughafen zu fahren un in einen Flieger zu steigen, Laura Elizabeth Collins! Es ist fünf Uhr morgens, und in vier Stunden ist ein wichtiges Shooting.“
– High Hopes

Klappentext

Laura Collins hat es geschafft! Ihr größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie eine Stelle an einer der angesehensten Kliniken des Landes ergattert. Am Whitestone Hospital in Phoenix ist Laura eine der neuen Assistenzärzte und -ärztinnen und erkennt schnell, dass sie für ihren Traumjob an ihre Grenzen gehen und alles geben muss. Die langen Arbeitszeiten, der Schlafmangel, die schweren Entscheidungen und bewegenden Schicksale verlangen ihr viel ab. Und als wäre das nicht Herausforderung genug, ist da noch Dr. Nash Brooks, der junge Stationsarzt der Herzchirurgie. Nash ist kompetent, attraktiv, ihr Betreuer – und damit absolut verboten! (Quelle: Lyx )

Meine Meinung zu High Hopes Band 1 der Whitestone Hospital Reihe

Der Auftakt zur Whitestone Reihe (aktuell sind 4 Bücher angekündigt) war auf jeden Fall schon mal dramatisch. Nachdem Laura im Bus erste Hilfe leistet und dabei einen Kollegen kennen lernt, kommt sie beinahe zu spät ins Krankenhaus an. Sie lernt ihre neuen Kollegen kennen und kurz darauf ihren neuen Betreuer Dr. Nash Brooks. Dieser erhält direkt den Spitznamen Nashville und hier fängt für mich schon die erste parallele zu Grey’s Anatomy an.

Die Whitestone Hospital Reihe wird bereits im Klappentext mit Grey’s Anatomy verglichen und da stellen sich mir zwei Fragen. Wird hier der Erfolg der Arztsendung ausgenutzt, um das Buch zu vermarkten und schadet oder hilft dies der Autorin und der Geschichte? 

Ich bin Grey’s Anatomy Fan der ersten Stunde und finde, dass das Buch auch durchaus ohne diesen Vergleich ausgekommen wäre. So hatte man direkt den Inhalt der Serie im Kopf und obwohl es mich beim Lesen nicht gross störte, fand ich es im Nachhinein schade, um die Geschichte. In beinahe jedem Kapitel passiert etwas dramatisches und es wurden sehr viele schwierige Themen wie als Beispiel, häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung oder Rassismus gestreift und teilweise zu banal gelöst und nur oberflächlich angeschnitten. Hier wäre weniger durchaus mehr gewesen.

Dadurch kam für mich die Liebesgeschichte auch etwas zu kurz und hatte wenig Tiefe. Mich konnte Laura als Protagonistin leider auch nicht überzeugen und ich fand sie an manchen Stellen zu unreif für ihr Alter. Auch bei Nash sprang der Funke bei mir nicht rüber und obwohl das Ende neugierig auf mehr macht, konnte mich das Buch als einzelnes nicht überzeugen. 

Doch ich möchte trotzdem noch einige positive Punkte hervorheben – die Nebencharakteren wurden gut mit integriert und man erhielt im Allgemeinen einen guten Gesamteindruck über das Setting und die verschiedenen Charakteren. Obwohl wirklich viel dramatisches geschieht, darf man hier auch nicht ausser Acht lassen, dass das Setting nun mal ein Krankenhaus ist und hier durchaus viel an Leid passiert. 

Die Liebesszene zwischen Laura und Nash war auf jeden Fall spicy und konnte durch realistische Beschreibungen überzeugen – es wurde nicht übertrieben dargestellt und war meiner Meinung nach passend. 

Vergisst man für einen Moment, den Vergleich zu Grey’s Anatomy – wirkt der Einstieg in die Reihe für mich durchaus gelungen und macht neugierig auf die weiteren Charakteren.

Schreibstil & Cover

Der Schreibstil war altersgerecht und flüssig zu lesen. Man flog dadurch regelrecht durch die Seiten und hatte ein kurzweiliges Lesevergnügen. Das Cover ist super schön und die Zeichnung überaus gelungen.

Würde ich das Buch Empfehlen?

Ja – man sollte aber mit dem Setting klar kommen und meiner Meinung nach nicht zu stark mit anderen Arztsendungen vergleichen. Wenn man sich auf eine Krankenhausgeschichte mit viel Drama einstellt wird man hier auf jeden Fall bedient und kann sich ein paar gute Lesestunden gönnen.

Bewertung
Plot ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)


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High Hopes Band 1 | New Adult | 416 Seiten
Lyx Verlag | Cover | ISBN: 978-3-7363-1547-1
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rezensionen im ueberblick

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